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Stress

Bei einer instabilen Persönlichkeit hat die eigene Seele vieles durchmachen müssen. Doch nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart lastet viel auf unser Innenleben. So kommt es dazu, dass gewisse Situationen, in denen wir Stress verspüren, schnell zu viel für uns werden. Insbesondere im Arbeitsbereich kann sich dies umgehend zeigen: Wenn ein Stressgefühl ausgelöst wird, zeigt sich unser Krankheitsbild gern von seiner intensiven Seite!

StressDie Akten stapeln sich, der Chef setzt zeitliche Rahmen, die Kollegen kommen im Sekundentakt zu uns und die Kunden lassen das Telefon nicht mehr still stehen – natürlich alles gleichzeitig. Solche oder auch ähnliche Situationen tun unserem Inneren nicht gut. Sobald sich uns die Frage stellt, wie wir all das kundenfreundlich, mitarbeitergerecht und firmenorientiert umsetzen sollen, entsteht eine innere Unruhe. Unsere Seele verliert in Sekundenschnelle ihre Balance! Der Kopf brummt, die Atmung wird schneller, die Handgriffe panischer und die Angst größer! Was passiert, wenn wir unter diesem Druck etwas falsch machen? Was passiert, wenn wir eine Kleinigkeit übersehen? Wie reagieren unsere Kollegen auf einen gestressten Blick oder eine gereizte Antwort? Was sagt unser Arbeitgeber, wenn wir diese Aufgaben nicht unter einen Hut bekommen? Wir wollen hier einfach niemanden enttäuschen!

Der stille Stress…

Das schlimmste an dieser Hektik ist wohl eins: Wir sagen nichts. In unserem Inneren tobt die Welt, doch wir bleiben wortlos. Wir nehmen die gestellten Anforderungen einfach an und meistern sie unter der mittlerweile entstandenen Schnelligkeit wahrscheinlich einwandfrei. Doch wie wir uns täglich dabei fühlen, bleibt im Verborgenen. Diese Vorgehensweise tut unserem Innenleben nicht gut. Das wissen wir. Doch die Angst vor dem Versagen, der Kritik und einen eventuellen Jobverlust lassen uns dies ignorieren.

Durch unsere Stille erzeugen wir dem Arbeitgeber gegenüber womöglich noch einen gewissen Standard, der früher oder später als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Jetzt können wir erst Recht nicht mehr zurückrudern und in einem vermeintlich langsameren Tempo arbeiten. So schieben wir uns in einen utopischen Arbeitsalltag voller Stressgefühle – und fühlen uns selbst schuldig.

Wenn auch Du eines dieser Gefühle oder gar gleich mehrere im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen! Vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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Erwartungen

Eines ist ganz klar: Wenn wir uns dazu entscheiden, trotz instabiler Persönlichkeit einen Beruf auszuüben, wird unser Arbeitgeber natürlich auch Erwartungen an uns stellen. Damit umzugehen, erscheint manchmal gar nicht so leicht. Wenn wir schon dazu bereit sind, einen Job anzunehmen, möchten wir ihn natürlich auch ordnungsgemäß ausführen. Oftmals sind die Erwartungen an uns selbst dann sogar höher als die, die der Chef an uns stellt!

Unsere Erwartungen und deren Ausmaß…

So kann es natürlich schnell passieren, dass wir uns innerlich unter Druck setzen. Tag für Tag möchten wir den eigenen Erwartungen und die der Chefetage erfüllen. Wenn es einmal dazu kommt, dass wir etwas nicht in der vorgegebenen Zeit erledigen oder gar etwas falsch machen, zieht dies unsere Stimmung nach unten. Obwohl es sich hierbei um Kleinigkeiten handeln kann oder der Arbeitgeber gar keine Kritik geübt hat, fühlen wir uns umgehend schlecht. Manchmal stecken wir dann sogar voller Selbstzweifel und fragen uns immer wieder, ob wir diese Tätigkeit überhaupt noch länger ausführen sollten. Das sind natürlich extreme Reaktionen, die unser Kopf und unsere Seele dort zeigen. So vermitteln wir uns selbst täglich das Gefühl, immer wieder von Vorn beginnen oder uns erneut beweisen zu müssen.

Oftmals beobachten wir hierbei auch unsere Kollegen – welche Arbeit leisten sie in welchem Zeitfenster? Anstatt wir uns ausschließlich auf unseren Bereich konzentrieren, vergleichen wir uns mit anderen – selbstverständlich mit immens hohen Erwartungen. Wir setzen uns wieder einmal unter Druck und wollen nicht genauso schnell, genauso gut und genauso effizient sein, sondern den Arbeitseifer der Kollegen übertrumpfen!

Übertriebene Zielsetzungen

Stets geht es in unserem Kopf darum, was wir noch alles schaffen müssen – nicht, was wir bisher erreicht haben.

Diese kontinuierliche Erwartungshaltung verlangt viel Kraft von uns ab. Sicherlich wäre es besser und vernünftiger, hin und wieder einen Gang – oder gar zwei Gänge – hinunter zu schalten. Doch aufgrund der innerlichen Angst vor dem Scheitern, vor der Kritik und sonstigen Maßnahmen seitens des Arbeitgebers versinken wir in utopische Zielsetzungen.

Das zerrt an den Kräften. Kopfschmerzen und ein Schwächegefühl nach dem Feierabend gehören zum Standard. Niemand weiß, wie viele Jahre wir in solch einem Zustand arbeiten können. Diese Frage stellen wir uns oft – während wir uns stets weiter und weiter auf unsere Erwartungshaltung fokussieren…

Wenn auch Du eines dieser Gefühle oder gar gleich mehrere im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen! Vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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