Schlagwort: Borderline Syndrom

Andauernde Müdigkeit

Müde von den Gedanken, müde von den Gefühlen, müde vom Leben – mit einer instabilen Persönlichkeitsstörung ist eine andauernde Müdigkeit oftmals ein treuer Begleiter. Hierbei ist ganz gleich, wie viele Stunden wir uns für einen erholsamen Schlaf gönnen – der Körper und die Psyche wirken nie ganz entspannt.

Das Gefühl der Erschöpfung kann durch die belastete Psyche hervorgerufen werden. Gedanken und Emotionen, die uns aktuell, seit mehreren Tagen, seit mehreren Wochen oder gar seit mehreren Monaten beschäftigen, werden in die Zeit, in der wir uns erholen sollten, übertragen. Die Unausgeglichenheiten im Kopf und in der Seele sorgen bereits beim Augen schließen dafür, dass wir nicht durch die eigentliche Müdigkeit einschlafen, sondern durch die Erschöpfung in der Gedanken- und Gefühlswelt. Unterbewusst hören Körper und Psyche nicht auf, weiter zu arbeiten – und das lässt uns weder entspannt noch erholt fühlen, sondern müde. 

Probleme mit in den Schlaf nehmen…

 

In der Wissenschaft spricht man nicht umsonst davon, dass wir in der Nacht unseren Tag oder unser Leben verarbeiten. Doch wenn unsere Seele vor dem zu Bett gehen nicht ausbalanciert ist, entstehen nicht nur gestörte Erholungsphasen, sondern auch Schlafstörungen und Albträume. Das ständige Aufwachen oder die erschreckenden Bilder lassen uns am Morgen wie gerädert fühlen. Diese Symptome sind wohl der Beweis dafür, dass Gedanken und Gefühle bei der beginnenden Ruhephase nicht abgeschlossen sind. Ängste und negative Emotionen werden mit in die Traumwelt genommen – und beim Aufwachen verstärkt, wenn wir an unsere nächtlichen Eingebungen, Visionen oder Phantasien denken. 

Der Tag danach gestaltet sich oftmals mit einer einhergehenden Erschöpfung. Ganz gleich, ob wir auf Arbeit sind, zuhause verweilen oder Unternehmungen anstreben. Die instabile Persönlichkeitsstörung wird demnach mit Müdigkeit untermalt – und alles wirkt noch anstrengender. Doch die ständig auftretende Zerschlagenheit heißt nicht automatisch, dass wir in der kommenden Nacht besser schlafen können…

Die Angst vor dem Schlafen…

 

Ja, die Angst vor dem Schlafen kann uns bei anhaltenden Schlafstörungen und insbesondere bei Albträumen verfolgen. Wir wollen uns in der Dunkelheit nicht mit unseren Gedanken und Gefühlen beschäftigen – und vor allem wollen wir sie nicht auf dramatische, traurige oder gar erschreckende Art und Weise visualisieren. Hier beginnt wohl der nächste Teufelskreis – die Angst vor dem Albtraum regt das Unterbewusstsein vielleicht genau dazu an, bestürzende Erlebnisse in der Schlafenszeit hervorzurufen. 

Die andauernde Müdigkeit verabschieden: Ruhephasen erzeugen und zulassen

 

Bei einer angeschlagenen Psyche ist es also gar nicht so einfach, abzuschalten und der Seele erholsame Stunden zu schenken – obwohl sie es so sehr benötigt. Wir müssen Rituale finden, die uns runterkommen lassen. Rituale, die uns ablenken und die uns in andere Welten schicken – Welten, die nichts mit unseren Problemen, Sorgen und Ängsten zu tun haben…

 

Wenn auch Du eines dieser Gefühle oder gar gleich mehrere im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen! Vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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Udo Rauchfleisch – L(i)eben mit Borderline

Wenn wir uns ein Buch zur Hand nehmen, welches unser Krankheitsbild widerspiegelt, beschäftigt sich der Inhalt meist mit dem Leben der Betroffenen. Doch der Professor, Psychoanalytiker und Psychotherapeut Udo Rauchfleisch stürzt sich in seinem Buch auf unser Umfeld. Wie laufen zwischenmenschliche Beziehungen bei einer Borderline Persönlichkeitsstörung ab? Die Belastung für unsere Mitmenschen wird in diesem literarischen Werk in den Vordergrund gestellt. Der Schreiber und Texter möchte Angehörigen, Freundinnen und Freunden von Menschen mit dieser psychischen Erkrankung helfen, die Symptomatik und die Verhaltensweisen zu verstehen.

Buchvorstellung und Inhalt

 

Als Borderline Erkrankter wechseln wir schnell zwischen Idealisierung und Verachtung sowie zwischen aggressives und selbstschädigendes Verhalten – diese Symptome lassen nicht nur uns, sondern auch unsere Mitmenschen kämpfen. In diesem Buch stellt uns der Autor alle typischen Verhaltenszüge vor. Anhand von Beispielgeschichten sollen sich Betroffene samt Umfeld besser identifizieren können. Nach diesen Kapiteln werden die Hauptaussagen der Erzählung nochmals auseinander genommen und eine entsprechende Hilfestellung angeboten.

Das ist natürlich ein schöner Aufbau, in dem sich dieses Buch gestaltet. Die Geschichten, Erzählungen und Erklärungen der Symptomatiken sind gut strukturiert. Hierbei vergeben wir eine ganz klare Empfehlung. Dennoch müssen wir auch gestehen, dass es Abschnitte gibt, in denen wir aufpassen mussten, in unserer Stimmung nicht nach unten gezogen zu werden. Manche Darstellungen und Tipps sind unserer Meinung nach ziemlich hart aufgelistet, sodass man sich seinen Gegenübern als Betroffener schnell schlecht fühlen kann. Beispiele hierzu lassen sich in diesen Zitaten finden, die sich an unser Umfeld richten:

In Konfliktsituationen kann es nötig sein, dass Sie zu Ihrem Schutz ”Spielregeln” aufstellen, an die sich Ihr Gegenüber halten muss.

Zum Schutz Ihrer selbst kann es aber auch angeraten sein, die Beziehung zu Ihrem Angehörigen oder Ihrer Freundin – zumindest vorübergehend – abzubrechen.

Diese Empfehlungen solltest Du natürlich vertragen können, wenn Du dir vornimmst, dieses literarische Werk zu lesen. Auch als Angehöriger oder Partner sollte man sich überlegen, ob man diese Ratschläge umsetzen will oder sie für richtig hält. Als Betroffener wird natürlich die Angst gesteigert, dass der liebste Mitmensch diese nicht so schönen Worten Folge leisten könnte. In jedem Fall wäre es besser, zu diesem Buch zu greifen, wenn Du dich mental stark genug fühlst. Wenn dies gegeben ist, sollte dieses Band aus dem Jahr 2015 nicht in deinem Bücherregal fehlen.

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Alexander Wendt: Du Miststück – Meine Depression und ich

Wenn wir an einer instabilen Persönlichkeitsstörung leiden, ist es für uns oftmals schwierig, darüber zu reden oder es gar in die Öffentlichkeit zu stellen. Umso mehr Respekt gilt den Leuten, die daraus kein Geheimnis machen und über ihre Erkrankung sprechen. So ist es auch bei Alexander Wendt: Der Autor hat ein persönliches und sprachgewaltiges Buch über Depressionen geschrieben. Sein Leidensweg, seine Erfahrungen in der Klinik und seine Zielsetzungen spiegeln diese psychische Störung auf beeindruckende Weise wider.

Buchvorstellung und Inhalt

 

Auf der Inhaltsangabe lässt sich eines herauslesen: Dieses literarische Werk ist kein klassisches Selbsthilfebuch – aber es ist eines, das hilft. So ist es auch: Als Leser hat man stets das Gefühl, sich mit den niedergeschriebenen Textzeilen identifizieren zu können. Unsere liebste Stelle ist wohl folgende:

Manchmal kann das Leben als bipolar Gestörter eine Herausforderung sein, die alles abverlangt, die eine Menge Kraft und sogar mehr Mut fordert, so dass du stolz darauf sein solltest, wenn du mit dieser Krankheit lebst und dabei funktionierst, statt dich zu schämen.

Diese Worte sollten bestenfalls nicht nur an die Leser dieses Werkes gelangen, sondern an die ganze Welt weitergeleitet werden. Depressionen gelten leider immer noch als belächeltes Krankheitsbild – sei es von Mitmenschen oder von Arbeitgebern und Kollegen. Stets faul, grundlos traurig, antriebslos und sich selbst nach unten ziehend: Diese Vorurteile können einen Betroffenen ganz schön weh tun.

Doch dieses ehrliche und authentische Band aus dem Jahr 2016 lässt uns als Erkrankte nicht allein fühlen. Wir können erkennen, dass es anderen Personen so geht wie uns – oder vielleicht sogar noch schlimmer. Schon im ersten Kapitel macht uns der Schreiber und Texter deutlich, dass wir unter einem Zustand leiden müssen, den wir uns nicht ausgesucht haben, an dem wir nicht Schuld sind und dem wir aber wohl nie ganz entkommen werden.

Insbesondere der Alltag von Alexander Wendt in der Klinik gibt uns einen spannenden und erlebnisreichen Einblick. Wie läuft die Kommunikation mit Ärzten ab, welche Medikamente sollen als hilfreiches Mittel gegen dieses belastende Innenleben helfen? Welche Verhaltensweisen zeigen weitere Patienten? Führt der Weg in die Klinik zu dem gewünschten Ziel? Jeder von uns wird am Ende seine eigenen Antworten finden.

Bei diesem Buch lohnt es sich, eine gemütliche Haltung auf der Couch oder im Bett einzunehmen und sich entspannt zurück zu lehnen: Eine ganz klare Kaufempfehlung!

 

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Dr. Jerold J. Kreisman / Hal Straus – Zerrissen zwischen Extremen

Dieses literarische Werk setzt sich mit der Borderline Persönlichkeitsstörung auseinander. Welche Symptome gibt es, wie lebt es sich damit und welche Hilfen können sich Betroffene und Angehörige aneignen? Zerreißproben bestehen lernen: So nennt es die Inhaltsangabe. Der Psychiater Dr. med. Jerold J. Kreisman und der Autor Hal Straus bilden ein kompetentes Team,  das am Ende ein ausführliches und nah am Menschen geschriebenes Meisterwerk entstehen lässt.

Buchvorstellung und Inhalt

Dieses Buch ist unsere Nummer Eins. Jede noch so kleine Zeile spricht uns an: Allein die Aufmachung ist sehr vielversprechend. ”Zerrissen zwischen Extremen – Leben mit einer Borderline Störung” – diese Textzeile schafft es auf das Titelbild. Damit wurde diese Persönlichkeitsstörung umgehend definiert. Extreme Stimmungsschwankungen, Angst vor dem Verlassenwerden oder innere Leere stellen unser Seelenleben täglich auf die Probe.

Jedes einzelne, typische Symptom eines Borderliners wird hierbei ausführlich beschrieben. Als erstes wird die Verhaltensweise von uns als betroffene Person erläutert. Bei den Stimmungsschwankungen setzt der Abschnitt beispielsweise so ein:

Affektive Instabilität (oder Stimmungswechsel) ist eines der ausgeprägtesten Merkmale der Borderline – Persönlichkeitsstörung. Emotionen wie Niedergeschlagenheit, Selbstvorwürfe, Hochstimmung, Ärger oder Angst können sich in Reaktion auf äußere Reize abrupt abwechseln.

Anschließend setzt eine kleine Geschichte mit einer betroffenen Person ein. Ein Einblick in das Leben dieses Patienten zeigt das so eben genannte Symptom nochmals im Alltag auf. Wie verhalten wir uns mit solch einem Krankheitsbild gegenüber uns und gegenüber anderen? Intensive Textzeilen, mit denen wir uns oftmals identifizieren konnten. Nach Beendigung der Erzählung wird das Verhalten nochmals genauer erläutert und auseinandergenommen.

Das Kapitel wird durch die immer wiederkehrende Rubrik ”Aktive Schritte” beendet. Das ist natürlich interessant für das tägliche Leben. In kurzen Punkten geben uns die Autoren die Möglichkeit, empfohlene Ansätze in unseren Alltag zu integrieren.

Der persönliche Bezug

 

Diese Gliederung macht dieses Buch zu einer absoluten Empfehlung. Neben medizinischem Wissen setzt man hier auch auf alltägliche Beispiele und anschließende Lösungsstrategien. So können Betroffene ihre Borderline Persönlichkeitsstörung noch besser kennenlernen und daran arbeiten.

Wir haben dieses literarische Werk im Übrigen gemeinsam mit dem Partner gelesen. Unser Gegenüber konnte sich sofort wiederfinden – und auch uns. Die Person, die täglich an unserer Seite ist, fand Gründe für unser Verhalten, erhielt noch mehr Verständnis und war begeistert von den hilfreichen Tipps. Die Kommunikation, die im Alltag nicht immer stattfand, wurde zudem zwischen uns angekurbelt. Dies kann auch für dich eine Möglichkeit sein, zu dir selbst zu finden und die zwischenmenschliche Beziehung zu deinem liebsten Mitmenschen noch zu vertiefen, wenn es um die Borderline Psyche geht.

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Selbstzerstörung

Selbstzerstörung: Dieser Begriff klingt hart – und er ist es wohl auch. Oftmals nutzen wir diese Methode bewusst oder unbewusst, um Probleme, Verhaltensweisen oder Symptomatiken zu unterdrücken. Dass daraus leider neue Schwierigkeiten entstehen, ist für eine instabile Persönlichkeitsstörung die größte Gefahr. Doch so wirr es klingt: Diese Gefahr nehmen wir manchmal gerne in Kauf, um unsere inneren Leiden für einen kurzen Moment zu betäuben. Wir übermalen ungewollten Schmerz mit gewollten Schmerz – und setzen dabei einiges aufs Spiel.

Auf der Suche nach fatalen Betäubungsmitteln…

 

Selbstzerstörung kann sich bei instabilen Persönlichkeiten unterschiedlich zeigen. Exzessiver Alkohol- oder Drogenkonsum, selbstverletzendes Verhalten, Verweigerung von Nahrung oder auch das Erbrechen von Mahlzeiten können hierbei einen wesentlichen Platz einnehmen. Doch auch andere Verhaltensweisen, wie zum Beispiel das Sport treiben bis zur totalen Erschöpfung oder waghalsige Abenteuer können eine Problembewältigung unsererseits sein. Hauptsache, wir sind am Ende so fertig und kaputt, damit wir gar nichts anderes mehr fühlen können. Hauptsache, der eigentliche Schmerz wird durch andere Beschwerden ersetzt. Wir haben nie gelernt, mit unseren Problemen, Ängsten und Sorgen anders umzugehen – deshalb tun wir es auf diese Weise.

Das hat natürlich fatale Folgen für die eigene Person. Alkohol und Drogen machen abhängig und zerstören unseren Körper von innen, Schnittwunden verunstalten unser Äußeres, waghalsige Abenteuer können für lebenslange Verletzungen sorgen, Hungern und Erbrechen bedeutet zudem, unsere Organfähigkeit und unsere Nährstoffzufuhr auf ein gefährliches Minimum zu reduzieren. Doch bei einem Punkt treffen all diese Verhaltensmuster zusammen: Sie können tödlich enden.

Was wir zeigen ist nicht, was wir wollen…

 

Wenn man es sich dieser Gefahr bewusst macht, fragt man sich, wie stark das Seelenleben leiden musste oder gar noch leidet, um solche Wege zu wählen. Letztendlich wünschen wir uns nur eins: Dass der Schmerz aufhört. Vielleicht geht es gar nicht darum, den Freitod mit diesem Verhalten zu provozieren. Vielleicht geht es um ganz andere Dinge: Wir sehnen uns danach, nichts mehr zu fühlen. Anderes zu fühlen. Besseres zu fühlen. Gewisse Gefühle sollen uns egal werden. Dieses Etwas in uns soll uns nicht ständig den Boden unter den Füßen wegziehen. Wir wünschen eine andere Vergangenheit, andere Geschehnisse, andere Lebenssituationen. Wir möchten um Hilfe schreien – ohne direkt sagen zu wollen, was uns bedrückt.

Sicherlich sind dies die falschen Wege. Viele Mitmenschen werden uns dafür verurteilen, weil sie nur den Kopf schütteln und sich von uns abwenden, anstatt einmal mehr zu hinterfragen. Wir werden auch selbst viele neue Probleme erzeugen, die uns das Leben noch schwerer machen. Aber sicherlich ist es auch so, dass wir uns nach einer Lösung für unsere belastete Seele sehnen!

Wenn auch Du diese Gefühle im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen – vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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Das eigene Abbild

Das eigene Abbild in korrekter Weise einzuschätzen, fällt uns mit einer psychischen Störung nicht leicht. Wir sehen Dinge in und an uns, die andere so gar nicht wahrnehmen! Die Ursachen hierfür können in der Familie sowie in der Erziehung liegen, oder aber auch an Mobbing und Kritik der Anderen.

In erster Linie dreht es sich hierbei sicherlich um das eigene Aussehen. Wir schauen in den Spiegel und sind sofort unzufrieden. Nicht nur mit dem Gewicht, sondern auch mit der Nase, dem Mund oder den Haaren. Daraufhin versuchen wir abzunehmen und die eigenen Kilos zu reduzieren. Sportliche Aktivitäten mit hoher Disziplin oder eine gesunde Ernährungsweise führen uns zum Ideal- oder manchmal leider auch Untergewicht.

Der Körper wird straffer und formt sich zu einem schönen Abbild. Nebenbei gehen wir zum Friseur, lassen uns die Haare modisch schneiden und bekommen eine trendige Farbe. Das eigene Badezimmer wird mit Kosmetika überrannt. Make-up, Mascara und Lippenstift für die Frauen, Pinzette, Rasierer und After-Shave für die Männer – und trotzdem stellt sich keine Besserung ein. Wir finden uns immer noch zu dick, zu unförmig, zu hässlich!


Auch die Komplimente und der Zuspruch von anderen Mitmenschen kann diese Ansicht nicht verdrängen. Es genügt einfach nicht. Wir werden von unserem Partner oder unserer Partnerin geliebt, für hübsch und sexy befunden – doch auch das genügt wieder einmal nicht.

Neben dem hohen Anspruch an unseren Äußerlichkeiten gibt es natürlich noch unseren Charakter. Mit einer psychischen Störung ist natürlich auch dieser nicht einwandfrei – zumindest in unserer gefangenen Gedankenwelt. Was ist, wenn andere unsere krankhaften Symptome bemerken? Wieso kann ich nicht so gelassen und kommunikativ wie die anderen sein? Letztendlich stimmt auch hier so rein gar nichts. Wir fangen beinahe an, uns selbst zu hassen.

Das kann natürlich gefährliche Auswirkungen haben. Der Selbsthass auf das eigene Gewicht treibt uns in die Magersucht, der Selbsthass auf das eigene Aussehen treibt uns zum Schönheitschirurgen oder lässt uns teure Kosmetika kaufen, der Selbsthass auf die eigene Persönlichkeit lässt uns zurückziehen und von anderen abwenden – alles mehr als ungesund. Das wissen wir – und trotzdem holen uns diese Gedanken immer wieder ein. Manchmal sogar so sehr, dass wir versuchen, diese Ansichten mit einer Selbstzerstörung zu unterbinden. Nahrungsverweigerung, Erbrechen, Alkohol, Drogen oder gar die intensive Selbstverletzung lassen uns die negative Gedankenwelt verdrängen – und schon entstehen neue Probleme!

Es ist gar nicht so einfach, aus diesem Sog der Gedanken zu entkommen. Eine Selbstzufriedenheit zu erschaffen, kann Jahre dauern! Psychotherapeuten, aber auch das eigene Ich müssen sich darum bemühen, ein positives Abbild in den Kopf zu bekommen.

Ein paar Kilos zu viel zu haben, ist in Ordnung.

Nicht sportlich zu sein, macht mich nicht weniger schön.

Kein Make-up zu tragen, definiert mich nicht als unschöne Frau.

Keine Muskeln zu haben, macht mich nicht weniger männlich.

Krankhafte Störungen und Macken zu haben, wurde leider in meiner Vergangenheit bestimmt.

Wenn wir diese Sätze aussprechen, fühlen wir uns sofort unwohl. Es passt einfach nicht zusammen: Ich und schön? Niemals. Weder von innen noch von außen. So zu denken, macht uns selbst traurig. Wir würden uns gerne anders sehen, aber wir können es nicht. Wir möchten stolz auf uns sein, wir möchten uns nicht mit anderen vergleichen, wir möchten uns hübsch finden, wir möchten essen können, was uns schmeckt – wenn sich diese Wünsche auf unsere Gedanken übertragen könnten, wären wir ein zufriedener und wohl auch glücklicher Mensch.

Wenn auch Du eines dieser Gefühle oder gar mehrere im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen – vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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Negative Gedanken

Eine negative Gedankenwelt zu durchbrechen, gestaltet sich bei einer instabilen Persönlichkeit sehr schwierig. Ganz gleich, ob es hierbei um uns, um andere, um die Arbeit, um die Liebe oder um sonstige Dinge geht: Unser Kopf lässt nur pessimistische oder auch hoffnungslose Gedankengänge zu. Ganz gleich, wohin wir sehen: Alles wirkt trist und dunkel. Manchmal drehen sich unsere Gedanken immer wieder im Kreis, sodass die Karussellfahrten Kopfschmerzen bereiten! Unsere gesunden Mitmenschen haben natürlich auch ihre nachdenkliche Seite. Jedoch scheint es so, als finden sie schneller wieder zurück zur Sonnenseite des Lebens.

Das Resultat negativer Gedanken…

Negative Gedanken können uns in unserem Alltag stoppen. Oftmals sind sie der Grund, warum wir unsere Ziele nie erreichen – weil wir sie aus den Augen verlieren. Anstatt mutig und geradewegs auf unsere Träume zuzusteuern, versinken wir lieber in den traurigen Gedanken, dass wir es eh nicht bis dahin schaffen werden. Umso mehr wir uns in diesen Gedanken vertiefen, umso mehr steuert es uns in die falsche Richtung. Wir werden antriebslos, lustlos und nehmen fortan gar nichts mehr in die Hand.

Der römische Kaiser und Philosoph Marcus Aurelius erkannte es bereits in unseren frühen Geschichtsjahren:

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

So ist es leider auch.

Wenn uns innere Selbstzweifel auffressen, können wir nicht selbstbewusst auftreten. Konzentrieren wir uns nur auf unsere innere Angst, können wir uns anderen gegenüber nicht mutig zeigen. Sobald wir denken, dass jedes gesprochene Wort von uns nicht klug oder witzig genug erscheint, können wir in Menschengruppen niemals kommunikativ erscheinen. So ziehen wir uns in vielen Situationen des Alltags selbst nach unten sowie zurück – und verpassen womöglich die Chancen unseres Lebens.

Um dies wieder in die richtige Bahn lenken zu können, müssen wir uns wohl auf einen inneren Zuspruch konzentrieren, der sich nach und nach auch anderen gegenüber präsentieren kann. Sich selbst zu einem positiven Menschen zu entwickeln, liegt in unserer Hand. Doch dieses Wissen ermöglicht noch lange keine sofortige Umsetzung. Uns immer wieder selbst zu sagen, dass wir etwas schaffen, leisten oder erreichen können sowie uns selbst zu gestehen, dass wir ein liebenswerter Mensch sind, der offen nach Außen treten kann, erscheint leider gar nicht so leicht.

Wenn auch Du eines dieser Gefühle in deinem Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen – vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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Angst und Panik

Das Gefühl der Angst und der Panik ist bei unserer instabilen Persönlichkeitsstörung wohl die facettenreichste Empfindung. Sie tritt nicht nur in vielerlei Situationen auf, sondern auch plötzlich. Ein falsches Wort oder ein falscher Moment können dafür sorgen, dass in uns innere Unruhe entsteht, die sich umgehend zu einem verzweifelten Zustand wenden kann. Selbst wenn wir gerade noch Lebensfreude und Glück in uns getragen haben, sind wir nicht vor Angst- und Panikattacken sicher. Sie können uns jederzeit treffen und einholen.

Das Gefühlschaos als Zerreißprobe

 

Anfangs werden wir von einer inneren Unruhe überrumpelt. Begleiterscheinungen wie Herzrasen, ein Stechen im Brustbereich, ein schnelleres Atmen sowie ein unaufhörliches Weinen sind anschließend vorprogrammiert. Die Angst in uns lässt uns zweifeln. An allem. Auch am Leben. Wir wollen vor diesem Zustand fliehen, können es aber nicht. Wir müssen es aushalten. Uns aushalten – und wir hassen es, bestimmte Gefühle oder Zustände einfach nur ihren Weg gehen zu lassen.

Situationen voller Angst und Panik

 

Im Alltag können viele Situationen auftreten, die uns in solche Empfindungen drängen. Wir fühlen uns auf Arbeit überfordert, haben Stress und setzen viel zu hohe Erwartungen. Wir wissen nicht, wie wir den Berg an Erledigungen meistern sollen und schon passiert es: Hektik und Unruhe werden zu Angst. Wir haben Panik vor dem Versagen und vor dem Scheitern. Auch vor Kritik. Wir müssen nun einen Zustand unterdrücken, der uns innerlich zerreißt.

Doch nicht nur im Berufsleben, sondern auch in der Beziehung können diese unschönen Gefühle auftreten. Die ständige Befürchtung, nicht gut genug zu sein, ersetzt zu werden und allein sein zu müssen, führt uns ebenfalls dorthin. Bereits eine vermeintlich falsche Aussage in einer Unterhaltung kann Panik verursachen. Wir missverstehen etwas und sind sofort am Boden zerstört. Angst und Zweifel sind nun die einzigen Gefühle in uns. Doch die Furcht kann uns auch einholen, wenn sich unser Partner von uns entfernt. Sei es ein Familientreffen, ein Wiedersehen mit Freunden oder das Beschäftigen mit sich selbst: Wir haben Angst. Manchmal wissen wir nicht einmal, wovor. Unehrlichkeit? Untreue? Dass die bisher empfundene Liebe in nur wenigen Stunden verschwindet? Dass unserem Gegenüber bewusst wird, wie schön das Leben ohne uns wäre? Wir wissen es wirklich nicht. Manche Gedankengänge klingen irreal – und trotzdem sind sie in uns.

Die Angst vor der Angst

 

Manchmal wissen wir schon Stunden oder gar Tage vorher, wie wir uns zu einem bestimmten Zeitpunkt fühlen werden. Wir haben Angst vor der Angst und können sie dennoch nicht stoppen. Es gibt nur einen Weg aus der Misere: Die Situation, die uns diesen Zustand schenkte, löst sich in Luft auf. Von allein. Der Stress am Arbeitsplatz minimiert sich wieder. Wir fühlen uns freier. Unser Partner schließt die Wohnungstür auf und ist wieder in unserer Nähe. Wir fühlen uns sicherer. Für diesen einen Moment ist das die perfekte Lösung. Aber es ist kein Heilmittel. Wir wissen eins: Die Situationen werden wiederkommen. Früher oder auch später. Aber sie sind nicht weg. Also finden wir immer nur Lösungen, die sich wieder in Probleme verwandeln werden.

Wir wissen, dass wir uns selbst helfen müssen. Uns als Person akzeptieren müssen. Nur so gewinnen wir Sicherheit. Stärke. Vertrauen. Durch diese inneren Eigenschaften könnten wir der Angst entgegen wirken. Doch diese Kräfte aufzubauen, ist gar nicht so leicht – und wahrscheinlich auch ein langer Weg. Wir wissen, dass sich diese Strecke lohnen wird und erkennen doch noch nicht das Ziel. Wir wollen weder uns noch andere einschränken – doch das ist wohl die größte Befürchtung: Freiheiten zu nehmen.

Wenn auch Du eines dieser Gefühle oder gar gleich mehrere im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen! Vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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Innerer Leidensdruck

Der innere Leidensdruck ist für uns eines der schlimmsten Symptome. Meistens entwickelt sich dieses Gefühl aus einer anderen Empfindung. Man hat negative Gedanken, man verspürt Angst oder man wird traurig – und plötzlich werden diese Gefühle so intensiv, dass man extrem unter ihnen leidet.

Das unaufhörliche Aushalten…

 

Um ehrlich zu sein, fühlt es sich fast so an, als würde sich unsere Seele im Inneren zerreißen und unseren ganzen Körper anschließend mitnehmen. Wir fühlen einen fast unaushaltbaren Druck und eine unaushaltbare Spannung – und für die nächste Zeit geht es dann genau darum: Aushalten.

Oftmals wird dieses Aushalten von vielen Tränen untermalt. Wir können nicht mehr aufhören zu weinen und verzweifeln fast an unserem Zustand. Die Atmung wird schneller und wir können nicht ruhig an einem Ort sitzen oder stehen bleiben. Wenn uns jemand sehen würde, würde dieser Jemand wohl meinen, gerade wäre etwas extrem Schlimmes in unserem Leben passiert. Manchmal ist dem gar nicht so – manchmal reichen schon vermeintliche Kleinigkeiten aus, die für unser Seelenleben zum absoluten Tiefpunkt werden. Die Zerreißprobe beginnt.

Ein schwieriger Lernprozess…

 

Es stellen sich immer die gleichen Fragen, aber eine sicherlich in den Vordergrund: Wie sollen wir das aushalten? Wir finden keine direkte Antwort, aber andere Gedankengänge: Wir können nicht mehr aushalten. Wir hassen aushalten!

Manchmal fragen wir uns, wie wir mit tatsächlich dramatischen Erlebnissen wie einem Tod umgehen würden, wenn uns schon diverse Kleinigkeiten aus dem Leben reißen und diese Symptome hervorrufen. Ja, manchmal macht uns dieser Gedanke Angst. Unsere Seele hat schon so viel durchgemacht, sodass Einzelheiten nicht mehr tragbar sind. Wo andere Mitmenschen sich kurzzeitig traurig fühlen oder besorgt sind, wird uns der komplette Boden entzogen.

Natürlich ist das schwer nachvollziehbar – insbesondere für andere, aber auch für uns selbst. So plötzlich diese Zustände auftreten können, so abrupt können sie auch verschwinden. Die Situation, die diese Gefühle hervorgehoben hat, löst sich in Luft auf und klärt sich von allein – auf einmal können wir uns beruhigen, aufhören zu weinen und wieder zum Normalzustand zurückfinden. Obwohl es sich in diesem Moment gut anfühlt, ist es keine Lösung! Wir können nicht immer davon ausgehen, dass Situationen, mit denen wir Probleme und Schmerz assoziieren, sich stets von allein bewältigen. Nein. Wir müssen lernen, mit diesen Phasen umgehen zu können – und dieser Lernprozess ist alles andere als einfach.

Wenn auch Du diese Gefühle im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen – vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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Innere Leere

Wenn wir uns der inneren Leere widmen, denken wir sofort daran, dass weder negative noch positive Gefühle in uns stecken. Unser Seelenleben scheint leer und unausgefüllt. Es ist, als wäre unser Inneres ein schwarzes Loch. Doch das stimmt nur bedingt. Bei innerer Leere fühlen wir wenig und doch so viel! Schlechte Erinnerungen und Erlebnisse aus der Vergangenheit werden hierbei von unserem Innenleben abgespalten. Wir wollen nicht zurückblicken, daran denken, uns damit auseinandersetzen und auch nichts davon besitzen. Also versuchen wir, den vorhandenen Schmerz und die unaufhörliche Angst von uns wegzuschieben. Doch was bleibt dann am Ende übrig? Wir wissen es nicht – und genau aus dieser unbeantworteten Frage baut sich folgend eine Leere aus Leid und Qual auf. Dabei wollten wir doch genau diese Gefühle von uns lösen!

Das exzessive Verhalten als Lösungsweg

 

Innere Leere kann ein schmerzvoller Zustand sein. Wir wissen nicht, wohin wir mit uns sollen. Wir wissen nicht, was wir tun können, um uns innerlich zu füllen. Wir wissen nicht, wer wir sind und was uns ausmacht. Wir wissen nicht, wie wir uns verhalten sollen. Das führt zu einem belastenden Gemütszustand. Identitätskrisen, Stimmungsschwankungen, Ärger und sogar Selbstmordgedanken können uns fortan begleiten. Alles erscheint sinnlos. Auch wir. Um auch diese negativen Gefühle auszulöschen, drehen wir uns in die falsche Richtung. Wir entwickeln den Zwang, das verhasste Loch in uns voll zu stopfen. Wir versuchen, die vermeintliche Leblosigkeit in uns zu ersticken. Mit gefährlichen Verhaltensweisen. Starke Drogen, übermäßiger Alkoholkonsum, übertriebenes Arbeiten, ein nicht erklärbarer Kaufrausch sowie der Wechsel von vielen verschiedenen Geschlechtspartnern kann die Folge sein. Der exzessive Konsum von etwas soll unser Heilmittel sein. Innere Leere wird zur Selbstzerstörung. All diese Verhaltensauffälligkeiten können umgehend zur Sucht führen – und zur Krankheit werden.

Unsere Psyche versucht sich selbst zu finden. Wir stoßen die schlimmen Empfindungen aus der Vergangenheit ab und wollen gleichzeitig aber auch keine qualvolle Leere in uns spüren. Deshalb erzeugen wir übertriebene Maßnahmen, um uns selbst zu erleben. Also wollen wir doch lieber etwas Schlechtes fühlen als gar nichts? Diese Symptomatik ist paradox und überwältigt uns in ihrem facettenreichen Erscheinungsbild.

Den falschen Weg erkennen und steuern…

 

Wenn wir solche Verhaltensmuster ausleben, merken wir stets schnell, dass auch diese Aktivitäten nichts in unserem Innenleben verbessern. Wir fühlen uns erneut sinnlos und unaufgehoben. Wir wissen immer noch nicht, wer wir sind, was uns ausmacht und was wir uns tatsächlich wünschen. Wir verzweifeln an unserem Ich und verfallen teilweise in eine starke Depression. Manchmal passiert es sogar, dass sich der Wunsch nach einem Freitod äußert. Innere Leere hat wohl mehr Folgen, als manch einer glauben mag.

In der Psychologie geht man davon aus, dass innere Leere oftmals eine Spätfolge aus der Kindheit ist. Hierbei wurde uns vielleicht beigebracht, dass wir nichts können und niemand sind. Wir wurden zu oft kritisiert, bestraft oder gar geschlagen. Auch als Missbrauchsopfer können wir Leere entwickeln – denn das überdeckt unser Schuldgefühl und unsere Scham. Ebenso negativ wirkt sich eine kaltherzige Umgebung aus. Wenn wir nie Liebe, Geborgenheit und Interesse erfahren haben, werden wir auch hier im Erwachsenenalter Leere spüren.

Doch was rettet uns aus dem dunklen Sog? Antworten zu finden erscheint schwer. Wir müssen uns erkennen können. Wir müssen in unserer Freizeit aktiv werden, soziale Kontakte pflegen und unsere Sinne bewusster erleben. Nur so können wir feststellen, wer wir wirklich sind – und insbesondere, wer wir sein wollen. Wenn das nur so leicht gelingen würde…

Wenn auch Du diese Gefühle im Alltag wahrnehmen musst, kannst du gern einmal unter unsere Selbsthilfe schauen – vielleicht gibt es einen Punkt, der dein Inneres schneller ausbalancieren kann!

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